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Ratgeber · Zuletzt aktualisiert: 27.10.2026

Verkauf automatisieren mit Chatbots lernen: Was das Programm vermittelt

Das Programm «Verkauf automatisieren lernen: Chatbots im Einsatz» richtet sich an Selbständige und Lernende, die Anfragen in Chat-Kanälen wie Instagram, WhatsApp oder Messenger automatisch beantworten lassen möchten. In fünf Schritten planen Sie Gespräche auf Papier, übersetzen Skripte in Chatbot-Abläufe, regeln die Übergabe an Menschen und testen den Bot. Dazu gehören 4 Videos, 7 PDFs und 3 Audios.

Auf einen Blick

Lernpfad
5 Schritte
Videos
4 (rund 11 Minuten)
PDF-Unterlagen
7 mit zusammen 236 Seiten (Umfang der englischen Originale)
Audios
3
Sprache
alle PDFs auf Deutsch, englisches Original zusätzlich abrufbar; Videos englisch gesprochen mit deutschen und englischen Untertiteln; Audios englisch gesprochen, Transkript auf Deutsch

Zum Programm «Verkauf automatisieren lernen: Chatbots im Einsatz»

Was lernen Sie im Programm «Verkauf automatisieren»?

Sie lernen, ein Verkaufsgespräch so aufzubereiten, dass ein Chatbot es führen kann: welche Fragen er stellt, welche er beantwortet und wann er an einen Menschen übergibt. Das Programm beginnt nicht mit einer Software, sondern mit Papier, Checklisten und Ihren besten bisherigen Gesprächen. Am Ende steht ein Plan für Ihren ersten Einsatz.

Der Ausgangspunkt im Material ist die Antwortzeit. Zitiert wird eine Untersuchung, nach der die Chance, einen Kontakt zu qualifizieren, deutlich sinkt, wenn die Antwort erst nach 30 statt nach fünf Minuten kommt. Als durchschnittliche Antwortzeit von Unternehmen werden rund 42 Stunden genannt. Ein Chatbot antwortet sofort, auch nachts und am Wochenende, und nimmt Ihnen Standardfragen wie Öffnungszeiten oder Versandkosten ab.

Konkrete Themen sind: die Fragen Ihrer besten Verkäuferin oder Ihres besten Verkäufers festhalten, den idealen Weg vom ersten Hallo bis zum Kauf zeichnen, den Einstieg je nach Herkunft des Kontakts anpassen (Anzeige, Profilbesuch, Website), kurze Nachrichten mit Auswahlknöpfen schreiben, ungeeignete Anfragen höflich aussortieren, abgebrochene Gespräche zurückholen und den Erfolg mit wenigen Kennzahlen messen.

Nicht gelehrt wird, Menschen aus dem Verkauf zu streichen. Das Material versteht den Chatbot als Filter und Vorbereiter: Er erledigt Wiederholungen, damit Sie Ihre Zeit für Gespräche mit Interessenten haben, die tatsächlich kaufen möchten.

Für wen ist das Programm geeignet, für wen nicht?

Geeignet ist das Programm für Selbständige, kleine Teams und Lernende, die den Chatbot-Einsatz verstehen und selbst planen möchten, etwa im Online-Handel, bei Dienstleistungen oder in der Beratung. Technische Vorkenntnisse sind nicht nötig. Weniger passend ist es, wenn Sie ein fertig gebautes System erwarten oder eine Beratung zu Recht und Datenschutz in Ihrem Markt suchen.

Die Beispiele im Material stammen aus Immobilien, Mode, Solartechnik, Beratung und Kursangeboten. Wer noch nicht genau weiss, wie ein gutes Verkaufsgespräch im eigenen Geschäft abläuft, klärt das im ersten Schritt: Sie schreiben die drei bis fünf Fragen auf, die Sie neuen Kontakten immer stellen.

Zwei Grenzen sollten Sie kennen. Erstens bereitet das Programm den Einsatz vor, es baut ihn nicht für Sie: Sie planen auf Papier, schreiben die Texte und übertragen sie später selbst in ein Werkzeug Ihrer Wahl. Zweitens sind Beispiele und Plattformregeln nicht auf Schweizer Verhältnisse zugeschnitten. Fragen zu Datenschutz und Einwilligung klären Sie für Ihren Markt gesondert. Wer die Umsetzung lieber abgibt, wendet sich für Projekte an Design Planet.

Wie ist das Programm aufgebaut?

Das Programm besteht aus fünf Schritten: Strategie auf Papier entwerfen, Plattform wählen, Gespräche gestalten, Kontakte weitergeben und abschliessen sowie den Chatbot betreiben und testen. Die Reihenfolge entspricht dem natürlichen Vorgehen: erst planen, dann schreiben, dann einsetzen und verbessern. Jeder Schritt hat eigene Unterlagen, und Sie bestimmen das Tempo selbst.

Die Planung steht am Anfang, denn wer zuerst die Software öffnet, baut ein Labyrinth. Gebaut wird erst, wenn Ablauf, Texte und Regeln schriftlich vorliegen.

  1. Strategie auf Papier entwerfen: Sie bestimmen, welche Aufgabe der Chatbot übernimmt, halten die drei bis fünf Fragen Ihrer besten Verkaufsgespräche fest, zeichnen den idealen Weg vom Hallo zum Kauf und legen Ziel und Erfolgsmass in einer Checkliste fest.
  2. Plattformen auswählen: Sie wählen einen Heimatkanal statt aller gleichzeitig. Instagram eignet sich eher zum Entdecken, WhatsApp für Abschlüsse und Termine, Messenger für Anzeigen und lokale Betriebe. Dazu lernen Sie die 24-Stunden-Regel kennen und was für den technischen Zugang vorbereitet sein muss.
  3. Gespräche gestalten: Sie schreiben Nachrichten nach dem Dreiklang Einstieg, Nutzen, Frage, geben dem Bot Namen und Tonfall und übersetzen Ihr bestes Verkaufsskript in Abläufe mit Auswahlknöpfen, Verzweigungen und Schlagwörtern.
  4. Kontakte weitergeben und abschliessen: Sie legen Ausschlussfragen und Wege für verschiedene Kontakttypen fest, holen abgebrochene Gespräche mit Erinnerungen zurück und bestimmen mit einem Ampelsystem, wann ein Mensch übernimmt.
  5. Rund um die Uhr betreiben und testen: Sie nehmen den Bot in Betrieb, prüfen ihn mit echten Fragen, lesen Gesprächsverläufe, suchen die Stelle mit den meisten Abbrüchen und messen den Erfolg. Ein E-Mail-Kurs über sieben Tage und eine Fehlerliste begleiten diesen Schritt.

Wie sieht ein guter Chatbot-Ablauf aus?

Jede Nachricht folgt dem Dreiklang Einstieg, Nutzen, Frage: Der Bot knüpft an das an, was die Person gerade getan hat, liefert das Versprochene und endet mit einer einfachen Frage oder einem Auswahlknopf. Die Nachrichten sind so kurz, dass man sie auf dem Handy mit einem Blick liest. So bleibt das Gespräch in Bewegung und das Zeitfenster der Plattform offen.

Ein Beispiel aus dem Material: Jemand klickt in einer Anzeige auf einen Rabattcode. Ein allgemeines «Wie kann ich helfen?» wäre falsch. Richtig ist, den Code sofort zu liefern und zu fragen, ob die Bestseller gezeigt werden sollen. Schreibt jemand dagegen eine Frage zum Versand, beantwortet der Bot zuerst diese. Für jeden Einstieg schreiben Sie deshalb eine eigene erste Zeile.

Als Faustregel gilt die Ein-Atemzug-Regel: Lesen Sie eine Nachricht laut vor. Müssen Sie mittendrin Luft holen, ist sie zu lang. Lange Gedanken teilen Sie in mehrere kurze Sprechblasen. Offene Fragen ersetzen Sie durch Auswahlknöpfe wie «Beratung», «Kurse» oder «Coaching». Das spart Tipparbeit und hält die Antworten sauber auswertbar.

Technisch kennt das Programm nur drei Bausteine: den geraden Übergang von einer Nachricht zur nächsten, die Verzweigung je nach Antwort und die Schleife, die eine Frage wiederholt. Dazu kommen Schlagwörter, also unsichtbare Notizen im Kontaktprofil wie «Budget hoch» oder «Dringlichkeit sofort». Sie zeigen Ihrem Team später, wie es ein Gespräch aufnehmen soll.

Welche typischen Fehler und Stolpersteine behandelt das Programm?

Eine Liste im Material beschreibt sieben Fehler, die Chatbots Verkäufe kosten, vom steifen Tonfall bis zur fehlenden Nachfrage bei abgebrochenen Gesprächen. Zu jedem Fehler gibt es eine praktische Korrektur. Empfohlen wird, mit dem teuersten Fehler zu beginnen und ihn noch in derselben Woche zu beheben. Die Liste unten fasst die sieben Fehler zusammen.

Besonders konkret ist das Übergabe-System. Grün bedeutet, der Bot erledigt alles allein, etwa Standardfragen und Terminbuchungen. Gelb bedeutet, der Bot setzt ein Schlagwort und läuft weiter. Rot bedeutet, ein Mensch übernimmt sofort, zum Beispiel bei verärgertem Ton, bei einem hohen Warenkorbwert oder wenn der Bot zweimal hintereinander nichts versteht. Die Meldung ans Team enthält Name, Stand, Abbruchstelle und letzte Frage, damit niemand von vorn fragen muss.

Auch abgebrochene Gespräche sind ein Thema. Stille bedeutet im Chat meist Ablenkung, nicht Absage. Das Material empfiehlt eine freundliche Nachfrage ein bis drei Stunden nach dem letzten Kontakt und eine letzte Nachricht kurz vor Ablauf des 24-Stunden-Fensters, hilfsbereit statt drängend.

Zur Erfolgsmessung zählt das Programm drei Zahlen: Umsatz pro Gespräch, die Stelle mit dem steilsten Abbruch und den Anteil der übergebenen Kontakte, die kaufen. Die Öffnungsrate sagt im Chat wenig aus, weil fast jede Nachricht geöffnet wird. Meist liegt der grösste Verlust an einer einzigen Frage, die Sie zuerst verbessern.

  • Der Bot klingt wie ein Amtsschreiben statt wie ein Mensch.
  • Das Gespräch endet ohne klaren nächsten Schritt.
  • Der Bot fragt viel, bevor er etwas Nützliches gibt.
  • Es fehlt die Übergabe an einen Menschen bei Frust oder schwierigen Fragen.
  • Der Bot wird nach dem Start nie getestet oder angepasst.
  • Alle Kontakte erhalten dieselbe Begrüssung, egal woher sie kommen.
  • Auf abgebrochene Gespräche folgt keine Nachfrage.

Welches Material gehört zum Programm?

Zum Programm gehören 4 Videos mit zusammen 11 Minuten, 7 PDF-Dokumente mit zusammen 236 Seiten und 3 Audio-Folgen. Die PDFs sind ein Ebook, eine Checkliste, ein Leitfaden, ein Prompt-Paket, ein E-Mail-Kurs, eine Fehlerliste und eine Werkzeugübersicht. Die Videos sind englisch gesprochen mit deutschen und englischen Untertiteln. Alle PDFs gibt es auf Deutsch (Seitenzahlen der englischen Originale), die Audios haben ein deutsches Transkript.

Das Ebook (74 Seiten) ist der Kern und deckt alle fünf Schritte ab, von der Antwortzeit über Kanäle und Nachrichtentexte bis zum Abschluss und zur Verbesserung im Betrieb. Die Checkliste zur Strategie (8 Seiten) und der Leitfaden zum Gesprächsablauf (23 Seiten) fassen das Vorgehen in Arbeitsschritte zusammen. Der E-Mail-Kurs (31 Seiten) verteilt den Aufbau auf sieben Tage, die Fehlerliste (30 Seiten) beschreibt die sieben Fehler.

Das Prompt-Paket (39 Seiten) enthält 31 Vorlagen für einen KI-Assistenten, die Sie mit Angaben zu Ihrem Geschäft füllen: von der Befragung zu Ihrem besten Verkaufsgespräch über Einstiegstexte und Antworten auf Einwände bis zu Terminlogik, Warenkorb-Erinnerung, Testplänen und einer wöchentlichen Prüfliste. Die Werkzeugübersicht (31 Seiten) ordnet Kanäle, Bausteine zum Bauen von Abläufen und Auswertungen. Die Seitenangaben gelten für die englischen Originale; die deutschen PDFs sind wegen des anderen Layouts kürzer.

Die drei Audio-Folgen, englisch gesprochen und mit deutschem Transkript, behandeln warum sofortige Antworten zum Standard geworden sind, wie Sie Ihr bestes Verkaufsskript in einen Chatbot übersetzen und warum viele Chatbots nicht verkaufen. Die vier Videos sind kurz und widmen sich einem Nachbarthema, der Lead-Generierung: wie ein kleines Geschenk wie ein PDF-Ratgeber Interessenten anzieht, wie eine schlichte Anmeldeseite aufgebaut ist und wie Sie mit Zahlen und Vergleichstests herausfinden, was besser funktioniert.

Wie arbeiten Sie mit dem Programm?

Sie gehen die fünf Schritte nacheinander im Mitgliederbereich durch und öffnen dort Unterlagen, Videos und Audios. Die meiste Arbeit findet neben dem Bildschirm statt: Fragen aufschreiben, den Ablauf zeichnen, Nachrichten laut lesen. Ein Werkzeug brauchen Sie erst am Schluss. Sie bestimmen das Tempo und können jederzeit zu früheren Schritten zurückkehren.

Ein praktischer Ablauf: Hören Sie zuerst die Audio-Folge zum Schritt, lesen Sie das passende Kapitel im Ebook und bearbeiten Sie dann die Checkliste oder den Leitfaden mit Ihrem eigenen Geschäft. Das Prompt-Paket hilft, Entwürfe für Einstiegstexte, Einwand-Antworten oder Kurzfassungen zu erzeugen, die Sie anschliessend selbst prüfen und im eigenen Ton umschreiben.

Wer lieber in einem festen Rhythmus lernt, nutzt den E-Mail-Kurs als Wochenplan: Er verteilt die Aufgaben auf sieben Tage, von der Prüfung Ihrer bisherigen Antwortzeiten über das Skizzieren des Ablaufs und die Wahl des Kanals bis zu den Nachfass-Nachrichten. Am Schluss testen Sie mit Bekannten, bevor der Bot für alle läuft.

Was kostet der Zugang zum Programm?

Das Programm ist in der Mitgliedschaft enthalten, die Zugang zu allen Lernprogrammen gibt. Sie kostet CHF 39 pro Monat, CHF 299 pro Jahr oder einmalig CHF 799 als Lifetime-Zugang. Monats- und Jahresabos sind jederzeit im Konto kündbar, und innert 14 Tagen wird der Betrag auf Wunsch zurückerstattet. Teams mit mehreren Plätzen sind möglich.

Bezahlt wird über Stripe mit Karte, Apple Pay, Google Pay oder Link, die Lifetime-Mitgliedschaft zusätzlich mit TWINT. Die Anmeldung erfolgt mit Passwort und Authenticator-App. Die Unterlagen sind für den persönlichen Gebrauch der Mitglieder bestimmt.

Häufige Fragen

Brauche ich Vorkenntnisse, und muss ich programmieren?

Nein. Das Programm legt den Schwerpunkt auf Planung und Inhalt: Fragen, Ablauf, Texte und Regeln für die Übergabe. Welche technische Lösung später gewählt wird, bleibt offen. Hilfreich ist es, wenn bereits Kundengespräche geführt werden, weil diese als Vorlage für den Bot dienen.

Wie lange dauert das Programm?

Die vier Videos dauern zusammen 11 Minuten, die PDFs umfassen 236 Seiten (Umfang der englischen Originale). Wie viel Zeit nötig ist, hängt davon ab, wie gründlich die Aufgaben auf Papier bearbeitet werden. Der enthaltene E-Mail-Kurs ist auf sieben Tage angelegt und eignet sich als Rhythmus, für zügiges Vorankommen.

Entstehen zusätzliche Kosten für den Chatbot selbst?

Das Programm ist in der Mitgliedschaft enthalten. Für den späteren Betrieb können bei den Anbietern der Kanäle und Werkzeuge eigene Kosten anfallen, zum Beispiel für eine eigene Telefonnummer oder für bezahlte Vorlagennachrichten ausserhalb des 24-Stunden-Fensters. Aktuelle Preise sind direkt beim jeweiligen Anbieter zu erfragen.

In welcher Sprache sind die Unterlagen?

Das Programm erklärt seine Inhalte auf Deutsch, und alle PDF-Unterlagen gibt es auf Deutsch; das englische Original ist als zweiter Link abrufbar. Die Videos sind englisch gesprochen, mit deutschen und englischen Untertiteln sowie deutschem Transkript. Die Audio-Folgen sind ebenfalls englisch gesprochen und haben ein deutsches Transkript, automatisch erstellt, einzelne Wörter können ungenau sein. Englischkenntnisse helfen beim Hören, sind aber nicht nötig.

Ersetzt ein Chatbot mein Verkaufsgespräch?

Nein. Der Chatbot übernimmt Routinefragen, sortiert Anfragen und bereitet Gespräche vor. Wichtige Gespräche bleiben weiterhin bei der verantwortlichen Person oder beim Team. Das Programm zeigt, woran der Bot erkennt, dass ein Mensch übernehmen sollte, und wie die Übergabe mit allen Angaben vorbereitet wird.

Darf ich die Unterlagen weitergeben?

Die Unterlagen sind für den persönlichen Gebrauch der Mitglieder bestimmt. Was daraus gelernt wird, kommt im eigenen Geschäft zum Einsatz. Die Dokumente selbst an Dritte weiterzugeben oder zu verbreiten ist nicht vorgesehen. Für Teams gibt es Mitgliedschaften mit mehreren Plätzen.

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