Ratgeber · Zuletzt aktualisiert: 27.10.2026
KI-Texte menschlich machen: Was das Lernprogramm vermittelt
Im Programm «KI-Texte menschlich machen» lernen Selbständige, Marketing-Verantwortliche und Teams, KI-Entwürfe so zu bearbeiten, dass sie nach der eigenen Person klingen und nicht nach Maschine. Sie erkennen typische Merkmale von Roboter-Stil, briefen die KI besser, überarbeiten Entwürfe gezielt und halten Ihren Ton in einem Stilleitfaden fest. Dazu gehören sechs PDFs (171 Seiten in den englischen Originalen) und drei Audios.
Auf einen Blick
- Lernpfad
- 5 Schritte
- PDF-Unterlagen
- 6 mit zusammen 171 Seiten (Umfang der englischen Originale)
- Audios
- 3
- Sprache
- alle PDFs auf Deutsch, englisches Original zusätzlich abrufbar; Audios englisch gesprochen, Transkript auf Deutsch
Was lernen Sie im Programm «KI-Texte menschlich machen»?
Sie lernen, warum KI-Texte so glatt und austauschbar wirken, und wie Sie das gezielt ändern: mit einem besseren Auftrag an die KI, mit einer klaren Überarbeitung des Entwurfs und mit einem festgehaltenen Stil. Das Programm ist redaktionell gedacht. Sie brauchen kein technisches Wissen über KI, sondern ein Ohr für Ton und Leserschaft.
Der erste Themenblock erklärt, wie ein KI-Textsystem arbeitet: Es wählt jeweils das statistisch wahrscheinlichste nächste Wort. Das Material vergleicht das mit einer Quizfrage nach dem, was man an den Strand mitnimmt. Die KI nennt das Handtuch, ein Mensch vielleicht etwas Überraschendes. Daraus folgt der durchschnittliche, vorsichtige Ton, den viele sofort als «KI» erkennen.
Typische Merkmale dieses Tons sind Lieblingswörter und Floskeln, die in Alltagssprache kaum vorkommen, makellose Grammatik ohne jede Unebenheit, gleichförmig lange Sätze und vorgetäuschtes Mitgefühl wie «Ich verstehe Ihren Ärger». Auch Ironie und Zwischentöne bleiben der KI fremd. Die Wortlisten im Material beziehen sich auf englische Texte; für deutsche Texte ergänzen Sie sie mit den Floskeln, die Ihnen in Ihren eigenen Entwürfen auffallen.
Der zweite Block zeigt, wie Sie diesem Durchschnitt vorbeugen. Sie schreiben der KI einen kurzen Auftrag mit Rolle, Zielgruppe, Ziel und Vorgaben und geben eigene Textbeispiele mit. Der dritte Block behandelt die Überarbeitung von Hand: Rhythmus, bildhafte Wörter und eigene Meinung. Der vierte und fünfte Block machen daraus ein festes System und einen neuen Schreibablauf.
Für wen ist das Programm geeignet, für wen nicht?
Geeignet ist es für Selbständige, Marketing-Verantwortliche und Teams, die KI regelmässig beim Schreiben nutzen und trotzdem einen eigenen Ton behalten möchten. Weniger passend ist es, wenn Sie KI-Texte ungeprüft veröffentlichen wollen, nie selbst Texte für Kundschaft schreiben oder fertige Wortlisten für deutsche Texte erwarten, denn Beispiele und Wortlisten beziehen sich auf englische Texte.
Das Material beschreibt zwei Extreme, die es vermeiden will. Auf der einen Seite stehen Menschen, die jede KI-Hilfe ablehnen und sich damit selbst überlasten. Auf der anderen Seite stehen jene, die Entwürfe ungeprüft übernehmen und dadurch gleichförmig klingen. Das Programm führt in die Mitte: Die KI liefert den Entwurf, Sie geben Stimme, Haltung und Feinschliff.
Auch für kleine Teams ist etwas dabei. Das Prompt-Paket enthält Vorlagen, mit denen sich ein gemeinsamer Stil dokumentieren und neuen Mitarbeitenden vermitteln lässt. Wer dagegen eine technische Einführung in die Funktionsweise von KI-Modellen sucht, wird hier nicht fündig: Der Schwerpunkt liegt auf Sprache und Redaktion.
Wie ist das Programm aufgebaut?
Das Programm folgt fünf Schritten, die aufeinander aufbauen: erst erkennen, was am Entwurf nicht stimmt, dann die KI besser vorbereiten, danach den Text von Hand beleben, anschliessend den eigenen Stil festhalten und zum Schluss den ganzen Schreibablauf neu ordnen. Jeder Schritt hat Lesestoff und teilweise ein Audio.
Die Schritte bauen auf einem E-Book mit fünf Kapiteln auf, das abschnittsweise gelesen wird. Ergänzend gehört zu jedem Schritt Arbeitsmaterial wie Checkliste, Leitfaden oder Prompt-Paket.
- Roboter-Stil erkennen: Sie lernen, warum KI zum Durchschnitt neigt, an welchen Wörtern, Satzmustern und Floskeln man sie erkennt und warum Schreibtempo allein keinen Vorteil mehr bringt. Dazu gehört eine Liste mit 13 kleinen Anpassungen am Auftrag.
- Der KI Persönlichkeit mitgeben: Sie schreiben einen Auftrag mit Rolle, Zielgruppe, Ziel und Vorgaben, arbeiten mit eigenen Beispieltexten und lassen die KI vor dem Entwurf kurz ihre Planung bestätigen.
- Entwürfe mit Leben füllen: Sie überarbeiten in drei Durchgängen den Rhythmus, die Anschaulichkeit und die Haltung eines Entwurfs. Eine Checkliste führt Sie durch jeden Durchgang.
- Eigenen Stilleitfaden bauen: Sie lassen Ihre besten Texte analysieren, fassen das Ergebnis in Rolle, Gebots- und Verbotsliste zusammen und hinterlegen es in den Einstellungen Ihres KI-Assistenten. Über 40 Prompts unterstützen Sie dabei.
- Neuen Schreibablauf festlegen: Sie entscheiden, was die KI übernimmt und was Sie selbst schreiben, und üben das in einem Start über sieben Tage.
Wie funktioniert die Überarbeitung eines Entwurfs?
Die Überarbeitung besteht aus drei kurzen Durchgängen: Zuerst brechen Sie den gleichförmigen Rhythmus auf, dann ersetzen Sie abstrakte Wörter durch greifbare Bilder, zuletzt setzen Sie an die vorsichtigsten Stellen eine eigene Aussage. Sie schreiben den Text nicht neu, sondern greifen wie bei einem kleinen Eingriff nur dort ein, wo er blass bleibt.
Beim Rhythmus kürzen Sie zwei aufeinanderfolgende mittellange Sätze, verbinden an anderer Stelle zwei Gedanken zu einem längeren Satz und schliessen einen Absatz mit einem kurzen Fragment. Am Ende lesen Sie den Text laut. Sie sollten ein Auf und Ab hören, keinen gleichmässigen Takt.
Beim zweiten Durchgang unterscheidet das Material zwischen Wörtern, die abperlen, etwa «effizient» oder «gestresst», und Wörtern, die haften, weil man sich etwas vorstellen kann. Aus «das Team war gestresst» wird ein Satz darüber, dass alle schweigend auf ihre Bildschirme starren. Pro Absatz genügt ein solches Detail.
Der dritte Durchgang sucht Absicherungswörter wie «in der Regel» oder «manche meinen» und ersetzt sie durch eine Aussage in der Ich-Form oder eine bewusst zugespitzte Meinung. Das Material rät dazu, das nur dort zu tun, wo Sie wirklich eine Haltung haben.
Welche Fehler behandelt das Programm besonders?
Das Programm behandelt vier häufige Fehler: einen zu knappen Auftrag, Texte ohne Haltung, gleichförmig lange Sätze und vorgetäuschtes Mitgefühl. Zu jedem Fehler liefert es eine Gegenmassnahme, die Sie direkt in Ihren Auftrag an die KI oder in die Überarbeitung übernehmen können. Ein fünfter Fehler betrifft den Umgang mit der gewonnenen Zeit.
Der häufigste Fehler ist ein nackter Befehl wie «Schreibe einen Beitrag über Führung». Die KI antwortet dann so allgemein, wie die Frage war. Das Material setzt dagegen einen Auftrag, der Rolle, Leserschaft, Ziel und Verbote nennt. Der Gedanke dahinter: Fünf Minuten Vorbereitung ersparen eine lange Nacharbeit, weil die Richtung von Beginn an stimmt.
Der zweite Fehler ist falsche Zurückhaltung: Die KI stellt gern beide Seiten dar, um niemanden zu verärgern. Dagegen hilft die Vorgabe, klar Stellung zu beziehen. Der dritte ist ein Absatz aus lauter gleich langen Sätzen; hier hilft die Vorgabe, Satzlängen bewusst zu mischen. Der vierte ist die Floskel, die Verständnis behauptet; hier soll die KI stattdessen das Problem genau beschreiben.
Der fünfte Fehler zeigt sich erst später: Wer mit KI in kurzer Zeit viel mehr Texte produziert, erzeugt vor allem mehr Rauschen. Das Programm rät, die gewonnene Zeit lieber in Gespräche mit Kundschaft, eigene Fallgeschichten und klare Positionen zu stecken.
- Auftrag ohne Kontext: Rolle, Zielgruppe, Ziel und Verbote ergänzen.
- Meinungslose Texte: eine klare Stellungnahme verlangen oder selbst einfügen.
- Gleichförmiger Rhythmus: kurze Sätze, lange Sätze und Fragmente mischen.
- Vorgetäuschtes Mitgefühl: Probleme genau beschreiben statt Verständnis zu behaupten.
Welches Material gehört zum Programm?
Zum Programm gehören sechs PDF-Dokumente mit zusammen 171 Seiten und drei Audio-Folgen. Videos gibt es in diesem Programm nicht. Die Unterlagen bestehen aus einem E-Book, einer Liste mit 13 Prompt-Anpassungen, einem Leitfaden, einer Checkliste, einem Prompt-Paket und einem E-Mail-Kurs. Alle PDFs gibt es auf Deutsch, die Audios sind englisch gesprochen mit deutschem Transkript. Die Seitenzahl gilt für die englischen Originale.
Das E-Book hat 56 Seiten und fünf Kapitel. Die Liste «13 Prompt-Anpassungen» umfasst 21 Seiten, der Leitfaden für Entwürfe, die schon beim ersten Versuch zu rund 80 Prozent brauchbar sind, 25 Seiten und die Checkliste 5 Seiten. Das Prompt-Paket hat 37 Seiten und enthält über 40 Aufträge, geordnet nach Aufgaben wie Muster erkennen, Stil analysieren, Entwürfe überarbeiten, Blogbeiträge und Mailreihen planen oder die Qualität prüfen. Die Seitenangaben gelten für die englischen Originale; die deutschen PDFs sind wegen des anderen Layouts kürzer.
Der E-Mail-Kurs mit 27 Seiten besteht aus einer Begrüssung und sieben Tagesmails, die Sie als PDF in Ihrem Tempo lesen. Die drei Audio-Folgen, englisch gesprochen und mit deutschem Transkript, behandeln warum Geschmack zum Wettbewerbsvorteil wird, wie man KI wie ein Creative Director anleitet und welche versteckten Muster KI-Texte verraten. Beispiele und Wortlisten beziehen sich auf englische Texte; das Vorgehen lässt sich mit eigenen deutschen Texten genauso anwenden.
Wie arbeiten Sie mit dem Programm?
Sie gehen die fünf Schritte im Mitgliederbereich der Reihe nach durch, lesen das jeweilige Material und wenden es sofort an einem eigenen Text an. Das Tempo bestimmen Sie selbst. Sinnvoll ist ein echtes Textprojekt als Übungsfeld, etwa ein Newsletter, ein Beitrag oder die Antwort auf eine Kundenanfrage.
Im Mitgliederbereich sehen Sie Ihren Fortschritt und können jederzeit dort weitermachen, wo Sie aufgehört haben. Für die Übungen brauchen Sie einen KI-Schreibassistenten Ihrer Wahl; die Kosten dafür hängen vom Anbieter ab und sind nicht Teil der Mitgliedschaft. Nützlich ist eine Funktion, mit der sich eigene Anweisungen dauerhaft hinterlegen lassen.
Der Leitfaden schlägt einen klaren Ablauf pro Text vor: etwa fünf Minuten für den Auftrag, eine Minute für die Stilvorgaben, zwei Minuten für die Planungsrückfrage an die KI und zehn bis fünfzehn Minuten für Ihre Überarbeitung. Diese Zeiten sind Richtwerte aus dem Material, keine Garantie. Am Anfang werden Sie länger brauchen.
Was kostet der Zugang?
Das Programm ist in der Mitgliedschaft enthalten, die Zugang zu allen Lernprogrammen gibt. Sie kostet CHF 39 pro Monat, CHF 299 pro Jahr oder einmalig CHF 799 (Lifetime). Monats- und Jahresabos können Sie jederzeit im Konto kündigen. Innert 14 Tagen wird der Betrag auf Wunsch zurückerstattet.
Bezahlt wird über Stripe, mit Karte, Apple Pay, Google Pay oder Link; die Lifetime-Mitgliedschaft auch mit TWINT. Teams mit mehreren Plätzen sind möglich. Die Anmeldung erfolgt mit Passwort und Authenticator-App. Die Unterlagen sind für den persönlichen Gebrauch der Mitglieder bestimmt. Wer statt Lernen lieber ein Projekt umgesetzt haben möchte, kann sich an Design Planet wenden.










