Visionary Ventures

Ratgeber · Zuletzt aktualisiert: 27.10.2026

Prompts lernen: So arbeiten Sie sicher mit KI-Anweisungen

Wer Prompts lernen möchte, findet im Programm «Mit KI-Prompts sicher arbeiten» einen Lernpfad in fünf Schritten. Sie verstehen, wie eine KI Antworten bildet, schreiben klare Anweisungen, legen die Form der Antwort fest und prüfen das Ergebnis. Dazu gehören 20 Videos (32 Minuten), fünf PDF-Unterlagen und drei Audios. Der Zugang ist in der Mitgliedschaft enthalten.

Auf einen Blick

Lernpfad
5 Schritte
Videos
20 (rund 32 Minuten)
PDF-Unterlagen
5 mit zusammen 152 Seiten (Umfang der englischen Originale)
Audios
3
Sprache
alle PDFs auf Deutsch, englisches Original zusätzlich abrufbar; Videos englisch gesprochen mit deutschen und englischen Untertiteln; Audios englisch gesprochen, Transkript auf Deutsch

Zum Programm «Mit KI-Prompts sicher arbeiten»

Was lernen Sie, wenn Sie Prompts lernen?

Ein Prompt ist die Anweisung, die Sie einer KI geben. Im Programm lernen Sie, solche Anweisungen so aufzubauen, dass die Antworten brauchbar und überprüfbar werden: mit klarer Aufgabe, nötigem Hintergrund, gewünschter Form und passenden Beispielen. Sie erfahren auch, warum eine KI Fehler macht, wie Sie diese erkennen und wie Sie bewährte Anweisungen als Vorlagen wiederverwenden.

Den roten Faden bildet ein E-Book mit 78 Seiten. Es erklärt zuerst, wie ein KI-Assistent arbeitet: Er zerlegt Text in kleine Einheiten, sogenannte Tokens, und errät Stück für Stück die wahrscheinlichste Fortsetzung. Daraus ergibt sich vieles, was im Alltag überrascht. Schon kleine Änderungen der Formulierung führen zu einer anderen Antwort, und Aufgaben wie Zahlen vergleichen oder Buchstaben zählen gehören zu den Schwachstellen.

Danach folgen die Werkzeuge: Beispiele zeigen, statt nur Regeln aufzuzählen, die KI schrittweise überlegen lassen, grosse Aufgaben in kleine Teilaufgaben zerlegen, Texte von Anweisungen trennen und das Format der Antwort vorgeben. Zum Schluss geht es um Tests, um Einstellungen wie die Temperatur (sie bestimmt, ob Antworten vorhersehbar oder abwechslungsreich ausfallen) und um die Unterschiede zwischen KI-Modellen.

Die Videos zeigen die Praxis an einem Chat-Assistenten: Ideen sammeln, eine Liste mit Folgefragen schärfen, Texte für einen anderen Zweck umschreiben, schwierige Texte vereinfachen und Aussagen mit Quellen gegenprüfen.

Warum liegen KI-Antworten falsch, und wie prüfen Sie sie?

Eine KI formuliert überzeugend, ohne zu wissen, ob etwas stimmt. Sie berechnet, welches Wort wahrscheinlich folgt. Darum können Antworten plausibel klingen und trotzdem erfunden sein. Das Programm vermittelt eine feste Prüfroutine: Quellen verlangen, diese Quellen selbst öffnen, Aussagen mit einer zweiten Anfrage gegenprüfen und wichtige Anweisungen mehrfach testen, bevor Sie sich darauf verlassen.

Das E-Book beginnt mit einem Fall aus der Praxis: Der Chatbot einer Fluggesellschaft nannte einem Kunden eine Rückerstattungsregel, die es gar nicht gab. Ein Gericht verpflichtete die Fluggesellschaft trotzdem zur Zahlung. Die Lehre zieht sich durch das ganze Programm: Wer KI beruflich nutzt, bleibt für das Ergebnis verantwortlich.

In den Videos sehen Sie, wie Prüfen konkret aussieht. Sie lesen zuerst, welche Grenzen der Anbieter des Assistenten selbst nennt, darunter plausibel klingende, aber falsche Antworten und die Neigung, Annahmen zu treffen, statt nachzufragen. Danach lassen Sie sich Quellen und Internetadressen nennen, prüfen, ob es sie gibt, und bitten um statistische Belege. Wenn eine Antwort nicht überzeugt, formulieren Sie die Frage um und vergleichen.

Bei Texten kommt ein zweiter Blick dazu. Sie lassen Inhalte von einem Rechtschreib- und Stilprüfer sowie einem Plagiatsprüfer kontrollieren und stellen den Ton auf den Zweck ein, etwa formell oder leicht verständlich.

Wie ist das Programm aufgebaut?

Das Programm besteht aus fünf aufeinander aufbauenden Schritten. Sie beginnen damit, zu verstehen, wie eine KI Antworten bildet, und enden bei der Frage, wie Sie bewährte Anweisungen auf andere KI-Modelle übertragen. In jedem Schritt arbeiten Sie mit Videos, einem Kapitel des E-Books oder einem weiteren PDF und teilweise einer Audio-Folge.

Die Reihenfolge folgt einem Gedanken: erst verstehen, dann gestalten, dann absichern.

  1. Verstehen, wie KI Antworten bildet: Sie richten einen Chat-Assistenten ein, lesen die Grenzen, die der Anbieter selbst nennt, und probieren Beispielanweisungen aus. Dazu das E-Book-Kapitel über Tokens und Wahrscheinlichkeit, der E-Mail-Kurs und die erste Audio-Folge.
  2. Schritt für Schritt denken lassen: Sie lernen, mit Beispielen statt Regeln zu arbeiten, Denkschritte vorzugeben und Aufgaben zu zerlegen. In den Videos sammeln und bewerten Sie Ideen und verlangen Quellen. Dazu gehören ein Leitfaden mit 25 Seiten und die zweite Audio-Folge.
  3. Antworten in feste Form bringen: Sie grenzen Eingaben von Anweisungen ab, legen Struktur und Länge fest und verbieten Füllsätze. Die Videos zeigen kleine HTML-Beispiele, geschäftliche Probleme, das Prüfen von Statistiken und das Umschreiben von Texten. Dazu die Liste mit sieben Fehlern.
  4. Warnzeichen früh erkennen: Sie bauen einen kleinen Testsatz mit alltäglichen und schwierigen Fällen auf und vergleichen Versionen einer Anweisung. Die Videos behandeln das Kontrollieren und Vereinfachen von Texten und das Wiederverwenden früherer Anfragen. Dazu eine Checkliste mit sieben Seiten.
  5. Modelle wechseln und dranbleiben: Sie lernen Systemanweisungen, Einstellungen und die Eigenheiten verschiedener KI-Modelle kennen. Die Videos zeigen, wie Sie den Rahmen einer Anfrage eingrenzen, einen Geschäftsprozess lösen und aus Expertenwissen ein Vorgehen ableiten. Dazu die letzten E-Book-Kapitel und die dritte Audio-Folge.

Welche typischen Fehler beim Prompten behandelt das Programm?

Die häufigsten Fehler sind unspektakulär: zu lange Einleitungen, vergessene Formatvorgaben, nur ein einziger Testlauf und Annahmen, die nur in Ihrem Kopf existieren. Eine eigene Unterlage im Programm nennt sieben solche Fehler samt Gegenmitteln. Sie müssen nicht alles auf einmal umstellen, sondern können einen Fehler nach dem anderen beheben.

  • Romane statt Anweisungen: Wer drei Absätze Hintergrund vor die eigentliche Aufgabe stellt, verwässert sie. Empfohlen wird, zuerst die Aufgabe zu nennen und nur den Kontext zu ergänzen, der die Antwort wirklich verändert.
  • Kein Format vorgegeben: Ohne Angaben zu Länge, Gliederung oder Aufzählung muss die KI raten, und Sie formatieren hinterher von Hand.
  • Nur einmal getestet: Dieselbe Anweisung kann beim nächsten Mal anders ausfallen. Darum wird empfohlen, eine Anweisung mehrmals laufen zu lassen, bevor Sie ihr vertrauen.
  • Eigenheiten der KI-Modelle ignorieren: Was in einem Assistenten gut funktioniert, kann in einem anderen anders ausfallen, auch bei gleichem Wortlaut.
  • Wichtiges versteckt: Harte Vorgaben wie eine Wortgrenze gehören an den Anfang, nicht ans Ende eines langen Textes.
  • Gemeinsames Wissen vorausgesetzt: Ein neuer Chat kennt weder Ihr Projekt noch Ihre Zielgruppe noch frühere Gespräche. Jede Anweisung muss für sich verständlich sein.
  • Jedes Mal von vorn beginnen: Wiederkehrende Aufgaben gehören in eine Vorlage mit Platzhaltern, die Sie nur noch ausfüllen.

Wie testen Sie eine Anweisung, bevor Sie ihr vertrauen?

Das Programm rät, eine Anweisung nicht nach einem einzigen gelungenen Versuch einzusetzen. Stattdessen bauen Sie einen kleinen Testsatz auf: ein normaler Fall und mehrere Problemfälle. Erst wenn die Anweisung bei allen Fällen brauchbar antwortet, setzen Sie sie im Alltag ein. Das kostet wenig Zeit und verhindert, dass Fehler erst bei Kundschaft oder Vorgesetzten auffallen.

Der kleinste Testsatz im Material hat fünf Fälle: eine typische Eingabe, eine leere Eingabe, einen langen Text mit einer versteckten Information, einen Versuch, die Anweisung zu überschreiben, und sinnlose Zeichen. Später wird gemischt, ungefähr sieben von zehn Fällen sind alltäglich, drei sind Problemfälle. Dazu kommt eine Checkliste mit sechs Bereichen, von der Struktur der Anweisung über Logik und Format bis zu Einstellungen und Überwachung.

Ein weiterer Hinweis betrifft neuere KI-Modelle, die intern schon Schritt für Schritt überlegen. Bei ihnen kann die Aufforderung «denke Schritt für Schritt» eher stören. Dort beschreiben Sie besser, wie das gewünschte Ergebnis aussehen soll.

Für wen ist das Programm geeignet, für wen nicht?

Das Programm richtet sich an Berufstätige, Selbständige und Teams, die KI nutzen oder bald nutzen wollen und verlässlichere Ergebnisse brauchen. Es passt weniger, wenn Sie nur einmal schnell etwas nachfragen möchten oder ein fertiges Werkzeug suchen, das Ihnen die Arbeit abnimmt. Es ist ein Lernprogramm mit Unterlagen, keine Software.

Vorkenntnisse sind nicht nötig. Die Videos beginnen beim Einrichten eines Kontos und bei einfachen Anweisungen. Zur Ehrlichkeit gehört aber: Das E-Book und mehrere PDFs sind aus der Sicht von Menschen geschrieben, die KI in Software und feste Abläufe einbauen. Dort fallen Begriffe wie JSON, Systemanweisung oder Schnittstelle. Wer nicht programmiert, liest solche Beispiele als Anschauung dafür, wie genau sich eine Antwort vorgeben lässt. Die Grundgedanken brauchen keinen Programmcode: Aufgabe klar nennen, Format vorgeben, mehrfach testen, Quellen prüfen.

Nicht gedacht ist das Programm, um KI-Anwendungen zu programmieren. Visionary Ventures ist ein Lernportal; wer Abläufe umgesetzt haben möchte, wendet sich an Design Planet.

Welches Material gehört zum Programm?

Zum Programm gehören 20 Videos mit zusammen 32 Minuten, fünf PDF-Unterlagen mit insgesamt 152 Seiten und drei Audio-Folgen. Die Videos sind englisch gesprochen mit deutschen und englischen Untertiteln. Alle PDFs gibt es auf Deutsch (Seitenzahlen der englischen Originale), die Audios sind englisch gesprochen mit deutschem Transkript. Die Unterlagen sind für den persönlichen Gebrauch der Mitglieder bestimmt.

Die fünf PDFs im Überblick: das E-Book «AI Prompt Engineering» mit 78 Seiten als Hauptwerk, ein E-Mail-Kurs in sieben Lektionen mit 17 Seiten, ein Leitfaden zu fehlersicheren Prompts mit 25 Seiten, die Liste «7 Mistakes Costing You Hours with AI» mit 25 Seiten und eine Checkliste mit sieben Seiten, ob eine Anweisung für den Dauereinsatz bereit ist. Die Seitenangaben gelten für die englischen Originale; die deutschen PDFs sind wegen des anderen Layouts kürzer.

Die Videos sind kurz, zwischen weniger als einer und knapp drei Minuten, und zeigen jeweils eine Handlung am Bildschirm, mit dem Chat-Assistenten ChatGPT als Beispiel. Die drei Audio-Folgen drehen sich um unzuverlässige KI und was dagegen hilft, um fehlersicheres Prompten als Grundfertigkeit und um Fehlervermeidung in grösserem Umfang.

Wie arbeiten Sie mit dem Programm, und was kostet der Zugang?

Sie melden sich im Mitgliederbereich an, öffnen das Programm und gehen die fünf Schritte der Reihe nach durch. Der Zugang ist in der Mitgliedschaft enthalten: CHF 39 pro Monat, CHF 299 pro Jahr oder einmalig CHF 799 (Lifetime). Monats- und Jahresabos sind jederzeit im Konto kündbar, und innert 14 Tagen wird der Betrag auf Wunsch zurückerstattet.

Ein festes Tempo gibt es nicht. Zu jedem Schritt öffnen Sie die Videos, lesen das passende Kapitel, hören bei Bedarf die Audio-Folge und markieren erledigte Einheiten; das Programm zeigt, womit es weitergeht. Da die Videos nur 32 Minuten dauern, entscheiden Lesen und Üben über die Dauer. Probieren Sie jede Methode sofort an einer eigenen Aufgabe aus.

Die Mitgliedschaft gilt für alle Programme von Visionary Ventures. Bezahlt wird über Stripe mit Karte, Apple Pay, Google Pay oder Link, die Lifetime-Mitgliedschaft auch mit TWINT. Die Anmeldung erfolgt mit Passwort und Authenticator-App. Teams mit mehreren Plätzen sind möglich.

Häufige Fragen

Brauche ich Vorkenntnisse, um Prompts zu lernen?

Nein. Die Videos beginnen beim Einrichten eines Kontos und bei einfachen Anweisungen. Einzelne PDF-Kapitel gehen technischer vor, etwa wenn es um feste Datenformate geht. Wer nicht programmiert, kann diese Beispiele als Anschauung lesen. Die Grundgedanken, also klare Aufgabe, Format vorgeben, mehrfach testen und Quellen prüfen, lassen sich ohne Programmcode anwenden.

Wie lange dauert das Programm?

Die 20 Videos dauern zusammen 32 Minuten. Dazu kommen PDFs mit 152 Seiten (Umfang der englischen Originale) und drei Audio-Folgen. Wie viel Zeit insgesamt nötig ist, hängt davon ab, wie ausführlich gelesen und wie viel selbst ausprobiert wird. Einen festen Zeitrahmen gibt es nicht, gearbeitet wird im eigenen Tempo, und erledigte Einheiten lassen sich markieren.

Brauche ich ein KI-Werkzeug, und was kostet es?

Ja, nötig ist der Zugang zu einem KI-Chat-Assistenten, um die Anweisungen auszuprobieren. Die Videos zeigen, wie ein Konto eingerichtet wird, und arbeiten mit ChatGPT als Beispiel. Ob beim Anbieter Kosten anfallen, hängt von dessen Angebot ab. Diese Kosten sind nicht Teil der Mitgliedschaft bei Visionary Ventures.

In welcher Sprache sind die Unterlagen?

Das Programm erklärt seine Inhalte auf Deutsch, und alle PDF-Unterlagen gibt es auf Deutsch; das englische Original ist als zweiter Link abrufbar. Die Videos sind englisch gesprochen, mit deutschen und englischen Untertiteln sowie deutschem Transkript. Die Audio-Folgen sind ebenfalls englisch gesprochen und haben ein deutsches Transkript, automatisch erstellt, einzelne Wörter können ungenau sein. Englischkenntnisse helfen beim Hören, sind aber nicht nötig.

Gilt das Gelernte nur für einen bestimmten KI-Assistenten?

Die Videos zeigen ChatGPT, die Grundsätze gelten aber breiter: Aufgabe klar nennen, Format vorgeben, mehrfach testen, Quellen prüfen. Das Programm weist selbst darauf hin, dass sich KI-Modelle im Stil unterscheiden. Im fünften Schritt geht es darum, bewährte Anweisungen an ein anderes Modell anzupassen.

Kann ich das Programm ausprobieren, bevor ich mich festlege?

Ja. Das Monatsabo ist jederzeit im Konto kündbar, und innert 14 Tagen wird der Betrag auf Wunsch zurückerstattet. So lassen sich die Videos und PDFs ansehen, und es zeigt sich, ob das Programm zur eigenen Arbeit passt. Das Monatsabo kostet CHF 39, das Jahresabo CHF 299.

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Bereit zum Lernen?

Mit einer Mitgliedschaft haben Sie Zugang zu allen Programmen: CHF 39 pro Monat, CHF 299 pro Jahr oder einmalig CHF 799.

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