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Ratgeber · Zuletzt aktualisiert: 27.10.2026

Online-Business starten: Was das Einsteigerprogramm vermittelt

Wer ein Online-Business starten möchte, findet im Programm «Das erste Online-Business starten» einen Lernpfad in fünf Schritten: Idee und Modell wählen, die Idee mit echten Gesprächen prüfen, ein kleines erstes Angebot schneiden, die ersten dreissig Tage planen und die ersten Kundinnen und Kunden gewinnen. Dazu gehören 25 Videos, sieben PDF-Unterlagen und ein Audio. Ein Einkommen wird nicht versprochen.

Auf einen Blick

Lernpfad
5 Schritte
Videos
25 (rund 74 Minuten)
PDF-Unterlagen
7 mit zusammen 235 Seiten (Umfang der englischen Originale)
Audios
1
Sprache
alle PDFs auf Deutsch, englisches Original zusätzlich abrufbar; Videos englisch gesprochen mit deutschen und englischen Untertiteln; Audios englisch gesprochen, Transkript auf Deutsch

Zum Programm «Das erste Online-Business starten»

Was lernen Sie, wenn Sie ein Online-Business starten?

Sie lernen, wie Sie von einer Liste loser Ideen zu einem ersten Angebot kommen, das Sie innert dreissig Tagen anbieten können. Dazu gehören Ideen filtern, Nische und Geschäftsmodell wählen, mit möglichen Kundinnen und Kunden sprechen, einen Startpreis berechnen, Besucher gewinnen und die ersten Verkaufsgespräche führen.

Am Anfang steht die Frage, was zu Ihrer Zeit, Ihrem Geld und Ihren Interessen passt. Das Buch im Programm arbeitet mit vier Prüffragen: Wie viel Geld dürfen Sie verlieren? Lässt sich der Start mit rund fünf Stunden pro Woche bewältigen? Interessiert Sie das Thema genug, um Absagen auszuhalten? Und können Sie die Idee einem Fremden in einem Satz erklären? Was durchfällt, scheidet aus. Danach rechnen Sie pro Verkauf: Preis minus direkte Kosten. Dienstleistungen mit geringen Kosten schneiden dabei für Einsteigende meist besser ab als Waren mit Lagerbestand.

Die Videos ergänzen dies mit einem Überblick über Einkommensmodelle: Partnerprogramme (Affiliate), Angebote mit Bezahlung pro Aktion, eigene Produkte und Dienstleistungen, Online-Shop, Dropshipping, das Weitervermitteln von Aufträgen an Freiberufler, der Verkauf über das Versandprogramm eines grossen Marktplatzes und der Selbstverlag. Bei der Nische zählen zwei Fragen: Besteht dauerhaft Nachfrage, und lässt sich dort überhaupt etwas verdienen? Der Rat dazu: ein Modell wählen und dabeibleiben, statt ständig zu wechseln.

Für wen ist das Programm geeignet, für wen nicht?

Das Programm eignet sich für Einsteigerinnen und Einsteiger, die neben Beruf, Studium oder Familie ein eigenes Online-Geschäft aufbauen möchten und eine klare Anleitung wünschen. Weniger passend ist es, wenn Sie ein laufendes Geschäft ausbauen, Antworten zu Schweizer Recht und Steuern suchen oder ein Vorhaben mit hohem Startkapital planen.

Das Buch geht von wenig Zeit und engem Budget aus und macht daraus einen Vorteil: Wer nur wenige Stunden pro Woche hat, konzentriert sich auf das, was zu einem ersten Kunden führt. Vorkenntnisse in Marketing oder Technik werden nicht vorausgesetzt.

Zwei Einschränkungen sollten Sie kennen. Erstens stammen viele Beispiele, Studien und Preise aus dem US-amerikanischen Umfeld und sind in US-Dollar angegeben. Das Programm ist nicht auf Schweizer Recht zugeschnitten; Fragen zu Rechtsform, Steuern, Versicherungen und Mehrwertsteuer klären Sie separat. Zweitens zeigen einzelne kurze Videos Dienste aus der Sicht von Autorinnen und Autoren, etwa ein Autorenprofil oder Kurse auf Lernplattformen. Das sind Ideen, kein Muss.

Wie ist das Programm aufgebaut?

Das Programm besteht aus fünf Schritten, die aufeinander aufbauen. Zuerst filtern Sie Ihre Geschäftsidee, dann prüfen Sie sie mit echten Rückmeldungen, gestalten ein kleinstes tragfähiges Angebot, stellen einen schlanken Startplan auf und gewinnen schliesslich Ihre ersten zahlenden Kundinnen und Kunden. Jeder Schritt enthält Videos und Unterlagen.

Die Reihenfolge hat einen Grund: Erst wenn eine Idee Gespräche mit echten Interessierten übersteht, lohnt es sich, ein Angebot zu bauen.

  1. Beste Geschäftsidee filtern: Sie sortieren Ideen mit den vier Prüffragen. Videos erklären, warum ein Online-Start günstig ist, und vergleichen Geschäftsmodelle. Dazu kommen die Liste mit 21 Geldfallen und ein Audio.
  2. Idee mit echten Rückmeldungen prüfen: Sie finden Menschen mit dem Problem, führen kurze Gespräche über deren bisheriges Verhalten und setzen sich ein Ziel samt Begründung. Videos zeigen die Einrichtung von Domain, Hosting und Website, Kursplattformen und die Dankesseite nach dem Kauf.
  3. Kleinstes tragfähiges Angebot gestalten: Mit einer Checkliste schneiden Sie das Angebot zu und legen fest, was es nicht enthält. Videos behandeln Besucher, Marketing, virtuelle Veranstaltungen, Warenkorb-Systeme und Partnerprogramme.
  4. Schlanken Startplan aufstellen: Ein Leitfaden führt Tag für Tag durch dreissig Tage mit Vorbereitung, Startwoche und Nachfassen. Videos zeigen einen 30-Tage-Plan für Website und Werbung, das Wachstum, lokale Treffen, einen Podcast und eigene Grafiken.
  5. Erste zahlende Kundinnen und Kunden gewinnen: Ein Leitfaden zur Preisformel mit drei Zahlen, ein E-Mail-Kurs mit acht Mails und die Buchkapitel zu Verkaufsgespräch und den ersten neunzig Tagen. Videos fassen acht Grundsätze zusammen und zeigen Mitgliedschaften und Expertenauftritte.

Welches Material gehört dazu?

Das Programm umfasst 25 Videos mit zusammen 74 Minuten Laufzeit, sieben PDF-Unterlagen mit insgesamt 235 Seiten und ein Audio. Die PDFs sind ein Buch, eine Liste, eine Checkliste, ein Prompt-Paket, zwei Leitfäden und ein E-Mail-Kurs. Die Videos sind englisch gesprochen mit deutschen und englischen Untertiteln; alle PDFs gibt es auf Deutsch (Seitenzahlen der englischen Originale).

Die meisten Videos dauern unter drei Minuten. Am längsten sind mit rund neun bis zehn Minuten die Videos zu Geschäftsmodellen, Einrichtung und Marketing. Die Seitenangaben in der folgenden Liste gelten für die englischen Originale; die deutschen PDFs sind wegen des anderen Layouts kürzer. Die Unterlagen sind für den persönlichen Gebrauch der Mitglieder bestimmt.

  • Buch zum Weg von der Idee zu den ersten Kunden: 70 Seiten
  • Liste mit 21 Geldfallen für Gründende: 40 Seiten
  • Checkliste zum kleinsten tragfähigen Angebot: 7 Seiten
  • Prompt-Paket mit 40 Vorlagen für KI-Assistenten: 42 Seiten
  • Leitfaden für die ersten dreissig Tage: 25 Seiten
  • Leitfaden zur Preisformel mit drei Zahlen: 28 Seiten
  • E-Mail-Kurs mit acht Mails zum ersten zahlenden Kunden: 23 Seiten

Wie arbeiten Sie mit dem Programm?

Sie arbeiten im Mitgliederbereich in Ihrem eigenen Tempo und Schritt für Schritt: ein Video ansehen, die passende Unterlage lesen und die Aufgabe gleich umsetzen. Die Reihenfolge der fünf Schritte ist empfohlen, weil jeder auf dem vorherigen aufbaut. Ihren Lernfortschritt sehen Sie im Mitgliederbereich.

Die Unterlagen sind darauf ausgelegt, dass Sie nach jeder Einheit etwas Konkretes tun. Der E-Mail-Kurs schlägt vor, sich dafür feste 45 bis 60 Minuten pro Tag an den Rändern des Tages oder am Wochenende zu reservieren und ein Datum für den ersten zahlenden Kunden aufzuschreiben, etwa neunzig Tage nach dem Start. Das Prompt-Paket empfiehlt Arbeitssitzungen von 30 bis 45 Minuten und rät, Antworten des KI-Assistenten stets an der eigenen Lage zu prüfen.

Was kostet der Zugang?

Das Programm ist in der Mitgliedschaft enthalten, die Zugang zu allen Lernprogrammen gibt. Sie kostet CHF 39 pro Monat, CHF 299 pro Jahr oder einmalig CHF 799 (Lifetime). Monats- und Jahresabos sind jederzeit im Konto kündbar, innert 14 Tagen wird der Betrag auf Wunsch zurückerstattet. Teams mit mehreren Plätzen sind möglich.

Bezahlt wird über Stripe mit Karte, Apple Pay, Google Pay oder Link; die Lifetime-Mitgliedschaft auch mit TWINT. Die Anmeldung erfolgt mit Passwort und Authenticator-App. Nicht enthalten sind die Kosten Ihres eigenen Vorhabens: Für Domain und Webhosting nennen die Videos als Richtwert etwa 10 US-Dollar pro Jahr und 5 bis 15 US-Dollar pro Monat.

Welche typischen Fehler und Geldfallen behandelt das Programm?

Das Programm warnt vor Ausgaben, die sich wie Fortschritt anfühlen, aber keinen Kunden bringen, etwa ein teures Logo, ein Büro, eine individuell programmierte Website oder Werbung, bevor die Zielgruppe klar ist. Dazu kommen Denkfehler: höfliches Lob für Nachfrage halten, zu viel auf einmal bauen, alle Kanäle gleichzeitig bespielen und bei der Preisnennung sofort Rabatt geben.

Die Liste mit 21 Geldfallen nennt zu jeder Ausgabe eine günstigere Alternative; Beispiele folgen unten. Ein zweiter Fehlerblock ist die Prüfung der Idee. Das Buch erklärt, warum Familie und Bekannte aus Höflichkeit zusagen, und rät zu Gesprächen über vergangenes Verhalten statt über Zukünftiges. Statt «Würden Sie das kaufen?» fragen Sie «Erzählen Sie mir vom letzten Mal, als dieses Problem auftrat».

Dritter Block sind Preis und Verkauf. Statt Stundensatz empfiehlt das Programm einen Festpreis für ein klares Ergebnis. Die Formel mit drei Zahlen besteht aus Untergrenze, Marktvergleich und Startpreis, der 30 bis 40 Prozent unter dem Marktvergleich liegt. Für die fünf häufigsten Einwände («zu teuer», «ich muss überlegen», «geht es günstiger?», «ich vergleiche noch», «kein Budget») gibt es Antwortvorschläge. Rabatt gibt es nur gegen weniger Umfang. Nach dem ersten Auftrag gilt: Werbung weiterlaufen lassen und innert 48 Stunden um Empfehlungen bitten.

  • Logo erst, wenn Umsatz da ist: eine einfache Gestaltung genügt am Anfang
  • Büro oder Coworking: ein Küchentisch reicht, bis der Umsatz die Miete mehrfach deckt
  • Individuelle Website: eine Vorlage aus dem Baukasten leistet am Anfang dasselbe
  • Lagerbestand: zuerst auf Bestellung oder in Kleinmengen
  • Teure Kundenverwaltung: eine Tabelle genügt für die ersten Kontakte
  • Bezahlte Werbung ohne Kenntnis der Zielgruppe: zuerst direkt mit Bekannten und in Gruppen arbeiten
  • Mehrere Domains auf Vorrat: nur eine für das Vorhaben, das Sie wirklich starten

Wie kommen Website, Besucher und Partnerprogramme ins Spiel?

In den Videos lernen Sie, warum eine eigene Domain mit passendem Webhosting glaubwürdiger wirkt als ein kostenloser Website-Dienst, wie Sie eine Website aufsetzen und wie Sie gezielte Besucher gewinnen. Dazu kommen Partnerprogramme, Warenkorb-Systeme, virtuelle Veranstaltungen, Podcast und lokale Treffen als Wege, ein Publikum aufzubauen.

Bei Domain und Hosting raten die Videos zu einem kurzen Namen ohne Bindestrich und zu Hostern mit schnellen Servern, Verschlüsselung, gutem Support und Schutz vor Schadsoftware. Bei unbekannten Anbietern sind Monatsverträge sicherer als Mehrjahresangebote. Die Website entsteht mit einem Content-Management-System wie WordPress, mit Seiten für Start, Über uns, Kontakt, Bedingungen und Datenschutz.

Beim Thema Besucher gilt laut Video: gezielter Verkehr schlägt breiten. Kostenlose Wege sind Inhalte, Video, Podcast, Suchmaschinenoptimierung, soziale Medien, Gastbeiträge und eine E-Mail-Liste. Bezahlt sind Such-, Social-Media-, Video- und native Anzeigen. Das Buch setzt einen anderen Akzent: In den ersten neunzig Tagen soll ein einziger Kanal mit direkter Ansprache genügen. Sie entscheiden nach Ihrem Zeitbudget.

Beim Partnerprogramm empfehlen Sie fremde Angebote gegen Provision. Laut Video liegen die Provisionen für physische Produkte bei grossen Marktplätzen bei 3 bis 5 Prozent, bei digitalen Produkten oft bei etwa 50 Prozent. Umgekehrt können Sie mit einem Warenkorb-System ein eigenes Partnerprogramm betreiben. Virtuelle Veranstaltungen, also eine Reihe von Live-Videos mit Aufzeichnung, erreichen das Publikum anderer Anbieter; lokale Treffen und Veranstaltungsseiten bringen Menschen vor Ort zusammen.

Häufige Fragen

Brauche ich Vorkenntnisse, um ein Online-Business zu starten?

Nein. Das Programm richtet sich an Einsteigerinnen und Einsteiger, und die Videos sagen ausdrücklich, dass keine technischen Fähigkeiten nötig sind. Hilfreich ist vor allem die Bereitschaft, mit echten Menschen zu sprechen. Englischkenntnisse sind nicht nötig, denn die PDFs gibt es auf Deutsch.

Wie lange dauert das Programm?

Die Videos dauern zusammen 74 Minuten. Den grösseren Teil machen Lesen und Umsetzen aus: 235 Seiten PDF (Umfang der englischen Originale). Das Buch ist auf neunzig Tage ausgelegt, die ersten dreissig davon sind der Startplan. Wie schnell es vorangeht, hängt von der verfügbaren Zeit ab; das Buch rechnet mit etwa fünf Stunden pro Woche.

Brauche ich Geld oder Werkzeuge für den Start?

Das hängt vom gewählten Modell ab, das Programm nennt keine Pauschale. Für Domain und Hosting geben die Videos Richtwerte in US-Dollar an. Das Buch empfiehlt Angebote mit geringen Kosten und rät zu einfachen Mitteln: Zahlungslinks, Tabellen und Gratis-Versionen statt teurer Software.

Verspricht das Programm ein bestimmtes Einkommen?

Nein. Ein Einkommen kann niemand garantieren. Die Videos warnen sogar vor Versprechen, über Nacht reich zu werden. Das Programm liefert eine Methode, klare Schritte und Prüfpunkte, mit denen sich nach neunzig Tagen anhand von Zahlen beurteilen lässt, ob weitergemacht oder die Richtung geändert wird.

In welcher Sprache sind die Unterlagen?

Das Programm erklärt seine Inhalte auf Deutsch, und alle PDF-Unterlagen gibt es auf Deutsch; das englische Original ist als zweiter Link abrufbar. Die Videos sind englisch gesprochen, mit deutschen und englischen Untertiteln sowie deutschem Transkript. Das Audio ist ebenfalls englisch gesprochen und hat ein deutsches Transkript, automatisch erstellt, einzelne Wörter können ungenau sein. Englischkenntnisse helfen beim Hören, sind aber nicht nötig.

Gilt das Programm auch für ein Vorhaben in der Schweiz?

Die Methode, also Idee prüfen, Angebot schneiden und Kundschaft direkt ansprechen, hängt nicht vom Land ab. Beispiele, Preise und Studien stammen aber überwiegend aus dem US-Umfeld. Fragen zu Rechtsform, Steuern und Mehrwertsteuer in der Schweiz sind separat zu klären.

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