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Ratgeber · Zuletzt aktualisiert: 27.10.2026

Wissen verkaufen: Online-Kurs erstellen und Preis festlegen

Das Programm «Angebot und Preis» zeigt Fachleuten, wie sie ihr Wissen verkaufen können: von der Kursidee über Aufbau, Aufnahme und Angebotsseite bis zum Preis. Es verbindet 31 Videos zur Kurserstellung mit sechs PDF-Unterlagen zu ergebnisbasierten Angeboten, Preisberechnung und Positionierung. Sie lernen, ein Angebot zu bauen, das an einem Ergebnis statt an Stunden hängt, und es sicher zu bepreisen.

Auf einen Blick

Lernpfad
5 Schritte
Videos
31 (rund 114 Minuten)
PDF-Unterlagen
6 mit zusammen 180 Seiten (Umfang der englischen Originale)
Audios
3
Sprache
alle PDFs auf Deutsch, englisches Original zusätzlich abrufbar; Videos englisch gesprochen mit deutschen und englischen Untertiteln; Audios englisch gesprochen, Transkript auf Deutsch

Zum Programm «Angebot und Preis: Wissen verkaufbar machen»

Was lernen Sie im Programm «Angebot und Preis»?

Sie lernen, Ihr Fachwissen in ein klar umrissenes Angebot zu verwandeln: ein Problem wählen, das sich zu lösen lohnt, das eigene Vorgehen benennen, die Lieferung so planen, dass sie ohne ständige Verfügbarkeit funktioniert, und einen Preis festlegen, der am Nutzen hängt. Die Videos zeigen dazu, wie ein Online-Kurs entsteht, vom Thema bis zum Verkauf.

Zwei Stränge laufen parallel. Das E-Book und die kürzeren Unterlagen behandeln das Angebot selbst: warum Stundenabrechnung erfahrene Leute bestraft, wie sich ein dringendes Problem von einem blossen «Nice-to-have» unterscheidet und wie aus Erfahrung ein sichtbares, benanntes Vorgehen wird. Die Videos behandeln den praktischen Weg zum Online-Kurs: Themenwahl, Gliederung, Aufnahme, Schnitt, Angebotsseite, Preis und Start.

Der Ausgangspunkt ist eine einfache Beobachtung: Wer besser wird, braucht weniger Zeit und verdient bei Stundenabrechnung deshalb weniger. Die Unterlagen nennen das den «Fluch der Experten» und setzen eine andere Rechnung dagegen. Kundschaft bezahlt für Veränderung, Tempo und Verlässlichkeit, nicht für Arbeitsstunden. Konkret üben Sie unter anderem Folgendes:

  • den tatsächlichen Stundenertrag aus den letzten Projekten ausrechnen samt Gesprächen, E-Mails und Korrekturen
  • Problem, Zielperson und Nachfrage prüfen, bevor etwas gebaut wird
  • das eigene Vorgehen in drei bis fünf Phasen gliedern und ihm einen Namen geben
  • Kursinhalte als Video, Audio und Text planen, aufnehmen und schneiden
  • eine Angebotsseite mit Titel, Kurzvideo, Lernzielen und Beschreibung aufbauen
  • den Preis aus dem Nutzen herleiten und Zahlungsbedingungen, Zugaben und Garantie gestalten

Für wen ist das Programm geeignet, für wen nicht?

Geeignet ist es für Beraterinnen, Trainer, Coaches, Freelancer und andere Fachleute mit Erfahrung, die daraus ein eigenes Produkt oder Programm machen möchten. Weniger passend ist es, wenn noch kein Fachwissen vorhanden ist, das andere gebrauchen können, oder wenn Sie fertige Texte zum Übernehmen suchen. Das Programm liefert Methoden und Vorlagen, die Sie mit Ihrem eigenen Wissen füllen.

Besonders hilfreich ist es, wenn Ihr Kalender voll ist und Ihr Einkommen trotzdem an Ihren Arbeitsstunden hängt. Die Unterlagen sprechen genau diese Lage an und zeigen Schritt für Schritt, wie sich Wissen von der eigenen Anwesenheit lösen lässt, etwa über aufgezeichnete Lektionen, Vorlagen und feste Gruppentermine.

Vorkenntnisse in Videoproduktion oder Verkauf sind nicht nötig. Die Videos erklären Ausrüstung, Aufnahme und Schnitt von Grund auf. Viele Beispiele in den Unterlagen stammen aus Beratung, Coaching und Agenturarbeit im englischsprachigen Raum. Die Methode lässt sich auf andere Fachgebiete übertragen, die Übertragung leisten aber Sie. Wer Projekte lieber umsetzen lässt, wendet sich an Design Planet.

Wie ist das Programm aufgebaut?

Das Programm führt in fünf Schritten vom Verkauf von Ergebnissen statt Stunden über die Wahl des Problems und den Aufbau der Lieferung bis zu Preis und Positionierung. Jeder Schritt bündelt Videos und Unterlagen, teils auch eine Audio-Folge. Sie können die Schritte der Reihe nach durcharbeiten oder gezielt dort einsteigen, wo Ihr Angebot gerade hängt.

Erst wird geklärt, was an wen verkauft wird, dann wie es geliefert wird, und erst danach folgen Preis und Auftritt.

  1. Ergebnis statt Stunden verkaufen: die Rechnung hinter der Stundenabrechnung, die Formel aus Veränderung, Tempo und Verlässlichkeit und der Umgang mit dem Gefühl, zu viel zu verlangen. Dazu sieben Videos zu Kursmarktplatz, Werkzeugen, Kursideen und Gliederung.
  2. Wertvolles Problem und eigenes Vorgehen finden: Dringendes von Wünschenswertem trennen, die Zielperson eingrenzen, Nachfrage in kurzen Gesprächen prüfen und das Vorgehen benennen. Dazu sechs Videos zu Aufnahmevorbereitung, Folien und ersten Aufnahmen sowie die Liste mit 13 Anzeichen für Premiumpreise.
  3. Lieferung so aufbauen, dass sie wachsen kann: aufgezeichnete Lektionen, Vorlagen und Gruppentermine statt Einzelbetreuung, feste Bürozeiten und gebündelte Antwortzeiten. Dazu sechs Videos zu Angebotsseite, Preis, Schnitt von Video und Audio sowie die Checkliste zur Lieferung.
  4. Preis mit Überzeugung nennen: vom Stundensatz zum Preis, der am Nutzen hängt, mit Zahlungsplan, Zugaben und Garantie. Dazu sechs Videos zu Vorverkauf, Start, Textmodulen, Hochladen und interaktiven Elementen sowie der Leitfaden zur nutzenbasierten Preisbildung.
  5. So positionieren, dass das Ja leichtfällt: ein Angebotssatz, ein Gespräch, das diagnostiziert statt drängt, ehrliche Gründe zum Starten und das Verbessern anhand der ersten Rückmeldungen. Dazu sechs Videos zu Praxistipps, Kurselementen und Beschreibungen, der E-Mail-Kurs und das Prompt-Paket.

Wie entsteht ein Online-Kurs, und wie legen Sie den Preis fest?

Ein Online-Kurs entsteht in dieser Reihenfolge: Idee sammeln und Nachfrage prüfen, Gliederung schreiben, Inhalte als kurze Videos, Audios und Texte aufnehmen, Angebotsseite bauen, Preis festlegen und vor dem Start ein erstes Publikum aufbauen. Den Preis leiten die Videos vom Nutzen, vom Umfang und von vergleichbaren Kursen ab; die PDFs rechnen vom Wert fürs Gegenüber aus.

Bei der Themenwahl empfehlen die Videos, zuerst eine Liste eigener Stärken zu schreiben, auch mit Hilfe von Bekannten, die oft besser sehen, was einem selbst selbstverständlich vorkommt. Danach folgt die Prüfung der Nachfrage: über Suchbegriffe, bestehende Kurse mit vielen Bewertungen, Bestseller-Bücher und grosse Online-Gruppen. Gibt es gar keine Mitbewerber, spricht das eher für fehlende Nachfrage.

Für die Gliederung gilt: Titel und Untertitel geben ein Versprechen ab, die Schritte bis dorthin bilden eine kurze Roadmap, und jedes Video bleibt kurz, am besten unter zehn Minuten, weil viele am Smartphone schauen. Quizfragen und Aufgaben zwischen den Lektionen halten die Teilnehmenden dabei.

Die Angebotsseite besteht aus vier Teilen: Titel mit Untertitel, ein Kurzvideo von etwa anderthalb bis zwei Minuten, Lernziele als Handlungen («Sie bauen einen Blog auf») statt als Themen («Grundlagen») und eine Beschreibung, die Wünsche, Ängste und Fragen der Zielgruppe in deren Sprache aufgreift.

Beim Preis unterscheidet das Programm zwei Ebenen. Für einen Kurs auf einem Marktplatz zählen Listenpreis, Umfang des Materials und der Vergleich mit ähnlichen Kursen. Für ein höherpreisiges Angebot rechnen die PDFs vom Nutzen her: Als Faustregel soll der Preis etwa einem Zehntel des Werts entsprechen, den die Kundschaft gewinnt, etwa durch eingesparte Kosten oder zurückgewonnene Zeit.

Welche typischen Fehler und Warnzeichen behandelt das Programm?

Das Programm benennt mehrere typische Fehler: ein Angebot bauen, bevor die Nachfrage geprüft ist, zu breit zielen, den Preis nach dem Markt statt nach dem Nutzen setzen und ohne erste Teilnehmende und Bewertungen starten. Zu jedem Fehler gibt es eine Gegenmassnahme, meist als kleine Übung, die Sie direkt an Ihrem eigenen Angebot ausführen.

Diese Punkte kommen in Videos und PDFs mehrfach vor und lohnen sich als Prüfliste:

Zusätzlich nennt die Liste mit 13 Anzeichen Prüfsteine für ein Angebot, das einen höheren Preis trägt, etwa Ergebnisse in absehbarer Zeit, regelmässige Absagen an Anfragen und Erfolge mit Zahlen. Drei Warnzeichen zeigen, dass die Vorbereitung noch fehlt: Erfolg ist nicht messbar festgelegt, es wird noch nach Stunden abgerechnet, oder die Kundschaft braucht ständige Begleitung.

  • Erst bauen, dann prüfen: Besser sind kurze Gespräche von etwa 15 Minuten ohne Verkaufsabsicht. Wer das Problem von sich aus in eigenen Worten schildert und fragt, ob Sie es lösen können, zeigt echten Bedarf.
  • Zu breite Zielgruppe: «Kleine Unternehmen, die Marketing brauchen» ist ein Sammelbecken. Eine brauchbare Zielperson hat einen dringenden Schmerz, kann zahlen und entscheidet selbst.
  • Preis nach Marktdurchschnitt: Wer sich an den Mitbewerbern ausrichtet, wirkt austauschbar. Die Unterlagen rechnen stattdessen den Wert des gelösten Problems aus.
  • Zahlungsbedingungen ohne Plan: Das E-Book zeigt als Beispiel eine Einmalzahlung gegenüber drei Raten mit insgesamt 20 Prozent Aufschlag, damit die Einmalzahlung die klare Wahl wird.
  • Erfundene Dringlichkeit: Statt Countdown-Zähler empfehlen die Unterlagen echte Gründe, etwa den Start der nächsten Gruppe oder eine begrenzte Zahl betreuter Plätze.
  • Start ohne Social Proof: Niemand will der Erste sein. Das Video rät dazu, dem eigenen Netzwerk zum Start kostenlose Zugänge zu geben und um ehrliche Bewertungen zu bitten.

Welches Material gehört dazu?

Zum Programm gehören 31 Videos mit zusammen 114 Minuten, 6 PDF-Unterlagen mit zusammen 180 Seiten und 3 Audio-Folgen. Die Videos sind kurz, meist zwischen zwei und acht Minuten. Die PDFs bestehen aus einem E-Book, einer Liste, einer Checkliste, einem Leitfaden, einem E-Mail-Kurs und einem Prompt-Paket. Die Videos sind englisch gesprochen mit deutschen und englischen Untertiteln; alle PDFs gibt es auf Deutsch (Seitenzahlen der englischen Originale).

Die sechs PDF-Unterlagen im Einzelnen (Seitenzahlen der englischen Originale, die deutschen PDFs sind wegen des anderen Layouts kürzer):

  • E-Book, 85 Seiten: sieben Kapitel plus Einleitung, von «Ergebnis statt Stunden» bis zum Wachstumspfad
  • Liste, 19 Seiten: 13 Anzeichen und 3 Warnzeichen für Premiumpreise
  • Checkliste, 6 Seiten: Aufbau der Lieferung in fünf Phasen
  • Leitfaden, 17 Seiten: 30-Tage-Plan vom Stundensatz zur nutzenbasierten Preisbildung
  • E-Mail-Kurs, 24 Seiten: eine siebentägige Mailreihe als Vorlage für den Einstieg
  • Prompt-Paket, 29 Seiten: über 40 Anweisungen für einen KI-Assistenten, etwa zur Zielperson, zum Namen des Vorgehens, zur Preisrechnung und zum Gesprächsablauf

Wie arbeiten Sie mit dem Programm?

Sie arbeiten im Mitgliederbereich in Ihrem eigenen Tempo: ein Video sehen, die passende Unterlage lesen und die Übung gleich auf Ihr eigenes Angebot anwenden. Der Lernpfad zeigt die fünf Schritte nacheinander, sodass Sie wissen, wo Sie stehen und was als Nächstes kommt. Da die Videos kurz sind, genügt auch eine halbe Stunde pro Sitzung.

Ein sinnvoller Einstieg ist der Stundenertrag: Rechnen Sie aus, was Sie in den letzten drei bis fünf Projekten pro Stunde verdient haben. Danach wählen Sie das Problem, schreiben die Gliederung und nehmen das erste kurze Video auf. Die Videos zeigen die Kurserstellung am Beispiel eines grossen internationalen Kursmarktplatzes; die Abläufe gelten auch, wenn Sie Ihren Kurs anderswo anbieten.

Das Prompt-Paket ersetzt keine Überlegung, spart aber Zeit: Sie fügen Ihre Angaben in die Klammern ein und besprechen das Ergebnis mit dem KI-Assistenten Ihrer Wahl. Die Unterlagen sind für den persönlichen Gebrauch der Mitglieder bestimmt.

Was kostet der Zugang?

Das Programm ist in der Mitgliedschaft enthalten: CHF 39 pro Monat, CHF 299 pro Jahr oder einmalig CHF 799 (Lifetime). Monats- und Jahresabos können Sie jederzeit im Konto kündigen. Innert 14 Tagen wird der Betrag auf Wunsch zurückerstattet. Bezahlt wird über Stripe, Teams mit mehreren Plätzen sind möglich.

Mit der Mitgliedschaft haben Sie Zugang zu allen Lernprogrammen, nicht nur zu diesem. Zahlen können Sie mit Karte, Apple Pay, Google Pay oder Link, die Lifetime-Variante auch mit TWINT. Die Anmeldung im Mitgliederbereich ist mit Passwort und Authenticator-App gesichert. Kosten für Kamera, Mikrofon, Schnittprogramm oder eine Kursplattform sind nicht enthalten und hängen von Ihrer Wahl ab.

Häufige Fragen

Brauche ich Vorkenntnisse, um einen Online-Kurs zu erstellen?

Nein, Vorkenntnisse in Videoproduktion oder Verkauf sind nicht nötig. Die Videos erklären Ausrüstung, Aufnahme, Schnitt und Angebotsseite von Grund auf. Nötig ist aber Fachwissen in einem Gebiet, in dem andere Hilfe suchen. Das Programm hilft, dieses Wissen zu ordnen, zu benennen und anzubieten.

Wie lange dauert es, das Programm durchzuarbeiten?

Die 31 Videos dauern zusammen 114 Minuten, das Ansehen ist also schnell erledigt. Mehr Zeit brauchen die Übungen: Stundenertrag berechnen, Zielperson klären, Gliederung schreiben und Videos aufnehmen. Der Leitfaden verteilt die Arbeit auf 30 Tage. Das Tempo bestimmt jedes Mitglied selbst.

Lohnt sich das Programm auch ohne grosses Publikum?

Ja, der Einstieg ist auch ohne grosses Publikum möglich. Die Videos zeigen, wie sich vor dem Start ein kleiner Kreis aufbauen lässt: über eine E-Mail-Liste, einen kostenlosen Mini-Kurs und das persönliche Netzwerk. Ein bestimmtes Ergebnis in bestimmter Zeit versprechen die Unterlagen allerdings nicht.

In welcher Sprache sind die Unterlagen?

Das Programm erklärt seine Inhalte auf Deutsch, und alle PDF-Unterlagen gibt es auf Deutsch; das englische Original ist als zweiter Link abrufbar. Die Videos sind englisch gesprochen, mit deutschen und englischen Untertiteln sowie deutschem Transkript. Die Audio-Folgen sind ebenfalls englisch gesprochen und haben ein deutsches Transkript, automatisch erstellt, einzelne Wörter können ungenau sein. Englischkenntnisse helfen beim Hören, sind aber nicht nötig.

Muss ich meinen Kurs auf einem bestimmten Marktplatz anbieten?

Nein. Die Videos zeigen die Schritte am Beispiel eines grossen internationalen Kursmarktplatzes. Der Weg von der Idee über Gliederung, Aufnahme und Angebotsseite bis zum Preis lässt sich auch auf einer eigenen Seite oder einer anderen Kursplattform gehen. Die PDFs sind plattformunabhängig.

Kann ich damit auch ein Beratungs- oder Coaching-Angebot aufbauen?

Ja, das ist sogar der Schwerpunkt des E-Books. Es zeigt, wie sich Beratung oder Coaching als Angebot mit klarem Ergebnis, benanntem Vorgehen und Preis nach Nutzen aufbauen lassen. Ein Online-Kurs lässt sich als Teil davon einsetzen, zum Beispiel als aufgezeichnete Grundlage vor Gruppen- oder Einzelterminen.

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